Technologien
Ein dynamischer Index zur Überwachung der Volumenreagibilität mit einem einzigen Pulsoximetriesensor
Der PVi ist zusammen mit der Masimo-SET®-Pulsoximetrie und der rainbow®-Pulse-CO-Oximetrie verfügbar und ermöglicht eine kontinuierliche, nichtinvasive Überwachung der relativen Variabilität im Photoplethysmographen (Pleth) während der Atemzyklen.
Der PVi kann als dynamischer Indikator der Volumenreagibilität bei ausgewählten Populationen von mechanisch beatmeten erwachsenen Patienten verwendet werden.1
Unterstützt Kliniker bei der Optimierung des Flüssigkeitsmanagements
Hilft bei der Verbesserung der Ergebnisse im OP und auf der ITS
Nichtinvasiv und einfach zu bedienen
Hinweis: Die Fähigkeit des PVi zur Vorhersage der Volumenreagibilität kann je nach Patient, prozeduralen und gerätebezogenen Faktoren unterschiedlich sein. Daher sollten Entscheidungen zum Flüssigkeitsmanagement anhand einer umfassenden Beurteilung des Gesamtzustands des Patienten erfolgen.

Der PVi wurde entwickelt, um Kliniker bei einer ausgewogenen Flüssigkeitsgabe zu unterstützen, einer häufigen Intervention zur Verbesserung des Herzzeitvolumens (CO). Die Erhaltung dieser Ausgewogenheit ist sehr wichtig, da sowohl eine Hypovolämie als auch eine Hypervolämie zu unerwünschten Ergebnissen führen kann.2
Durch die Möglichkeit eines Einblicks in die Volumenreagibilität bei mechanisch beatmeten Patienten unterstützt der PVi Kliniker bei der Verbesserung der Ergebnisse.

Identifizieren der Vorlastabhängigkeit
Die Vorlastabhängigkeit ist definiert als die Fähigkeit des Herzens, das Schlagvolumen als Reaktion auf eine Erhöhung der Vorlast bzw. mehr Flüssigkeit zu erhöhen.1
Vergleich der aktuellen Behandlungsstandards mit PVi
Durch die Nutzung des PVis als Teil des Flüssigkeitsmanagementprotokolls zeigt sich eine Verbesserung der klinischen und wirtschaftlichen Ergebnisse bei einer Reduzierung der Flüssigkeitsgabe.4,5
GDT-Ergebnisse*

In einer Studie mit 82 Patienten, die sich einer größeren Bauchoperation unterziehen mussten, konnte gezeigt werden, dass das PVi-basierte zielorientierte Flüssigkeitsmanagement zu einer Verringerung des intraoperativ infundierten Volumens und einer Senkung der intraoperativen und postoperativen Laktatwerte führt.4
ERAS-Ergebnisse*

In einer Studie mit 109 Patienten, die sich einer kolorektalen Operation unterziehen mussten, konnte gezeigt werden, dass die Implementierung eines verbesserten Genesungsprotokolls einschließlich PVi zu einer verbesserten Patientenzufriedenheit und erheblich verkürzten Aufenthalten, verringerten Komplikationsraten und geringeren Kosten für die Patienten führte.5
SpHb® und PVi: Blut- und Flüssigkeitsüberwachung
Der PVi ist auf der Plattform für die Masimo-rainbow-SET®-Pulse-CO-Oximetrie verfügbar, zusammen mit der nichtinvasiven, kontinuierlichen Überwachung des Gesamthämoglobins, SpHb.
Wenn SpHb und PVi zusammen überwacht werden, kann dies Klinikern einen zusätzlichen Überblick über den Zustand eines Patienten ermöglichen.
Fallbeispiel: PVi zusammen mit SpHb
Der folgende Fall einer Leberoperation zeigt die Auswirkungen einer Verdünnung des Gesamthämoglobins bei einer Infusion von 2,5 l Kristalloid.6
Verbessern der Patientenergebnisse
Eine am CHU Limoges (Frankreich) durchgeführte klinische Studie mit 18.716 Patienten zeigte den klinischen Wert der Implementierung eines krankenhausweiten zielgerichteten Therapieprotokolls (GDT) für das Blut- und Flüssigkeitsmanagement unter Verwendung der SpHb- und PVi-Überwachung von Masimo. Die Ergebnisse zeigten, dass die Überwachung des SpHbs und PVis, integriert in einen Blutgefäßfüllungsalgorithmus, auf der gesamten Krankenhausebene mit einer früheren Transfusion und einer um 33 % verringerten 30-Tage-Sterblichkeit bzw. einer um 29 % geringeren 90-Tage-Sterblichkeit in Verbindung stand.7
Zahlreiche weitere Studien haben den Nutzen des PVis als Teil verschiedener Regimes und Protokolle für das Flüssigkeitsmanagement bewertet. Dies führte zu verschiedenen Resultaten und Ergebnissen.
Masimo SET®
Measure-through-Motion-and-Low-Perfusion™-Pulsoximetrie
Klinisch bewährte Signal Extraction Technology®, die in herausfordernden Situationen und bei allen Hauttönen exakt misst
Gesamthämoglobin (SpHb®)
Nichtinvasive und kontinuierliche Hämoglobinüberwachung
Kontinuierliche Überwachung der Hämoglobintrends in Echtzeit zwischen invasiven Blutprobenentnahmen
LiDCO® Rapid
Hämodynamisches Überwachungssystem
Erweiterte hämodynamische Beat-to-Beat-Überwachung zur Unterstützung einer fundierten Entscheidungsfindung in Pflegebereichen mit hoher Akutheit
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Studien
Video
Internetseiten
Materialien
Cannesson et al. J Cardiothoracic 1 Vas Anes. 2010.
Bellamy MC. Br J Anaesth. 2006 Dec;97(6):755-7.
Chandler et al. J Clin Monit Comput. 2012.
Forget P et al. Anesth Analg. 2010 Oct;111(4):910-4.
Thiele RH et al. J Am Coll Surg. 2015 Apr;220(4):430-43.
Perel A. Crit Care. 2017;21:291.
Cros J, et al. J Clin Monit Comput. Aug 2019:1-9. Study utilized a goal-directed fluid therapy protocol with PVi in conjunction with a blood transfusion protocol based on SpHb.
Die Überwachung des SpHbs ist nicht als Ersatz für Laborbluttests gedacht. Klinische Entscheidungen bezüglich von Erythrozytentransfusionen sollten auf dem Urteil des Arztes sowie den folgenden Faktoren beruhen: Erkrankung des Patienten, kontinuierliche SpHb-Überwachung und Labortests anhand von Blutproben.
* Die oben zusammengefassten Studien zu GDT und ERAS wurden mit Patienten durchgeführt, die sich einer speziellen Art der Operation unterziehen mussten und einem speziellen Flüssigkeitsmanagementprotokoll folgten. Die Ergebnisse geben möglicherweise nicht alle Fälle wieder und die beschriebenen GDT- und ERAS-Protokolle sind unter Umständen nicht für alle Arten von Patienten und Operationen geeignet.
PLCO-007751/PLM-15251A-0425 EN-PLM-10629B